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Immobilienanzeige mit guten Fotos professionell vermarkten

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Immobilienanzeige mit guten Fotos erstellen
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Ob Vermietung oder Verkauf. Gute Fotos der Immobilienanzeige oder des Exposees sind essenziell. Mit einigen Tricks können auch Privatvermieter ihre Mietwohnung professionell vermarkten. Dabei sind Profikameras nicht zwingend notwendig, ein gutes Handy tut es auch. Es kommt auf den Blickwinkel, die Beleuchtung und den Bildausschnitt an. So erzeugt man ein positives Raumgefühl und lässt Bilder Geschichten erzählen.

„Die Wohnung gefällt mir. Schau Dir das Bild vom Wohnzimmer an. Da will ich einziehen“, könnte ein Statement eines Mietsuchenden lauten, der sich durch die Onlineanzeigen von Immobilien wühlt. Ob Vermietung oder Verkauf, mit guten Fotos kann man eine Immobilie professionell vermarkten. Sind sie doch ein essenzieller Bestandteil eines Exposees und beeinflussen eine zügige Vermietung, neben der Textbeschreibung, positiv. 

Ein professionelles Fotoequipment ist nicht zwingend erforderlich. Heutzutage bieten bessere Handys respektable Ergebnisse. Und mit guter Beleuchtung und ein paar Euro für einen Weitwinkelaufsatz kann man das Smartphone zur Profikamera umwandeln. 

Im Folgenden geben wir Tipps wie man gute Fotos und Bilder einer Immobilie aufnimmt und so bei der Immobilienanzeige oder dem Exposee bei Suchenden punktet. 

Für die Immobilienanzeige und gute Fotos Zeit einplanen

Gute Vorbereitung ist alles. Um eine Immobilie durch Bilder in ein positives Licht zu rücken, sollte man, neben dem aufgeladenen Smartphone und zusätzlichen und zum Handymodell passenden Aufsätzen noch an die Beleuchtung denken. Ein Baustrahler kann dort Helligkeit produzieren, wo sonst eher trübe Lichtverhältnisse herrschen. 

Oft hat man wenig Zeit, um Aufnahmen der Mietwohnung zu machen. Wenn die Wohnung noch bewohnt ist, drängeln manche Mieter. Doch ein Schnappschuss bedeutet im Ergebnis auch, dass Bilder verwackelt sind, teils verschwommen oder ein falscher Blickwinkel gewählt wurde. Man muss sich Zeit nehmen, die Räume auf sich wirken lassen und vor dem geistigen Auge die Bildausschnitte auswählen, die am Ende ein positives Abbild schaffen. 

Tipp: Im Vorfeld sollte man mit den Noch-Mietern einen eigenen Fototermin vereinbaren. Doch unbedingt auf das Zutrittsrecht für bewohnte Mietwohnungen achten. Wichtig ist es sich eine schriftliche Zustimmung des Mieters für Fotoaufnahmen geben zu lassen! 

Sich ausreichend Zeit zu lassen gilt selbstverständlich auch für die Wohnungsbeschreibung. Mietsuchende und potenzielle Käufer sondieren die textlichen Inhalte einer Immobilienanzeige genau. Wer bei der Beschreibung übertreibt, aber auch wesentliche Vorzüge nicht zielgruppenaffin herausstellt, erreicht kaum den passenden Mieter oder Käufer. 

Mit richtigem Blickwinkel ein positives Raumgefühl schaffen

Zuerst sollte man die Wohnung oder das Haus in Ruhe ablaufen und sich merken, welche Bereiche ein positives Raumgefühl erzeugen könnten. Am Ende erzeugt ein gutes Foto den Wunsch des Betrachters dort leben zu wollen. 

Das gelingt mit einer möblierten Wohnung gut, sofern die Möbel und Einbauten dem üblichen Mediangeschmack entsprechen. Ist die Wohnung noch bewohnt und Möblierung und herumliegende Sachen nicht einladend genug, sollte man den Mieter bitten einige Dinge wegzuräumen. Im schlechtesten Fall ist es besser von dem betreffenden Raum keine Aufnahme zu machen. Zuweilen ist weniger halt mehr. 

Bei leerstehenden Immobilien kann ein positives Raumgefühl durch den Lichteinfall entstehen. Die Räume sollten stets zum Fenster hin und aus einer Raumecke hinaus abgelichtet werden. Das macht den Raum größer und lässt so Spielraum für den Betrachter beim gedanklichen Möblieren und Dekorieren. 

Auf dem richtigen Blickwinkel heraus sollte man Probefotos aufnehmen und genau betrachten. Meist fällt einem Störendes auf, zum Beispiel eine Jogginghose über dem Stuhl oder ein Müllsack in der Küche. Einfach wegräumen und nochmals fotografieren. 

Auch die Umgebung der Immobilie gehört bei Fotos dazu

Gibt die Wohnung nicht viel her, aber die Außenanlage, ein nahegelegener Park oder der schöne Treppenaufgang, sollten entsprechende Fotos nicht fehlen. Wohnungssuchenden und Käufern kommt es auch und im Besonderen auf die Lage an.  

Achtung: Nie einzelne fremde Personen fotografieren und schon gar nicht Kinder. Abwarten, bis die Szenerie leer ist. Bei Menschenansammlungen ist die Vorsicht nicht geboten. Autokennzeichen sollten aber mithilfe einer Bildbearbeitungs-App auf dem Handy unkenntlich gemacht werden. 

Doch auch das Haus selbst, sofern ansehnlich, gehört als Bild in das Exposee oder die Immobilienanzeige. Man sollte nie von unten nach oben fotografieren, aus der Froschperspektive heraus. Einen 3-D-Effekt und damit Tiefe des Bildes erreicht man, indem man die Immobilie von der Längsseite aus ablichtet. Ideal ist auch eine Aufnahme von Gegenüber, sofern möglich. Und etwas Grün (Bäume etc.) auf den Bildern erzeugt beim Betrachter ein positives Gefühl. 

Den Blickwinkel für gute Fotos beachten

Wie schon erwähnt will man die Räume groß wirken lassen. Dies erreicht man am besten, wenn man sich in die Ecken der Räume stellt die Bilder schießt, zum Fenster hin.  

Doch in der Regel neigt man das Smartphone gern, um mehr Raum aufnehmen zu können oder man legt sich auf den Boden. Im Resümee verzerrt das Raumlinien, die Perspektiven verzerren sich. Dasselbe gilt für Hobby-Fotografen, die sich auf eine Leiter stellen. 

Am besten gelingen Fotos, wenn man das Smartphone gerade und in einem Meter Höhe hält und dazu in die Knie geht. So laufen alle Ecken und Kanten des Raumes und seiner Einbauten perspektivisch korrekt zueinander.  

Durch einen Weitwinkel- oder Fischaugenaufsatz für ein Smartphone kann man viel Raum erzeugen. Aber auch hier viele Probeaufnahmen machen. Fotos löschen kann man am Ende eh.  

Bei guten Fotos der Immobilie ist die Beleuchtung entscheidend

Schnell man gen Abend Bauleuchte und Handy einpacken und Fotis schießen ist die schlechteste Wahl. Gute Fotos entstehen tagsüber und bei nicht zu grellem, aber auch nicht zu dunklen Lichtverhältnissen. 

Tipp: Ein Baustrahler kann Schatten produzieren. Deshalb nur dann verwenden, wenn kein Licht einfällt oder bei Räumen ohne Fenster. Und nie den Blitz am Smartphone anschalten. Der Schatteneffekt ist derselbe. 

Ist es zu hell, durch die einfallende Sonne, kann man den Lichteinfall durch Jalousien beeinflussen. Zur Not einen anderen Tag oder ideale Wetterverhältnisse wählen. 

Bildnachbearbeitung für gute Fotos in der Immobilienanzeige

Natürlich kann man die aufgenommenen Bilder im Nachgang bearbeiten. Ob Kontrast oder Helligkeit, Beleuchtung oder Farbeinstellung. Die moderne Bildnachbearbeitung lässt in der Regel jeden Wunsch zu.  

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