Die energetische Sanierung von Mehrfamilienhäusern ist teuer, dauert Monate und nervt alle Beteiligten. Serielles Sanieren verspricht, das grundlegend zu ändern: vorgefertigte Fassadenelemente, Dachmodule und Haustechnik aus der Fabrik, montiert in wenigen Wochen statt Monaten. Klingt nach Zukunftsmusik? Ist es nicht. In ganz Deutschland laufen bereits über 50 Projekte – und die Bundesförderung macht den Einstieg finanziell attraktiver als je zuvor.
Allgemeines
Artikel aus dem HausverwalterScout Magazin „Allgemeines“. Themen: Eigentümer, Mieter, Immobilien, Recht und vieles mehr.
Klimarisiken für Immobilien: Schutzmaßnahmen für Vermieter
Der Klimawandel ist kein Zukunftsszenario mehr – er trifft deutsche Immobilien bereits heute. Starkregen flutet Keller, Hitzewellen machen Dachgeschosswohnungen unbewohnbar, und Hochwasser bedroht ganze Siedlungen. Für Vermieter und Hausverwaltungen wird die Bewertung von Klimarisiken zur Pflichtaufgabe. Wer sie ignoriert, riskiert nicht nur sein Gebäude, sondern auch seinen Versicherungsschutz und den Wert seiner Immobilie.
Heizungsprüfung Pflicht 2026: GEG-Fristen für Bestandsheizungen ab 15 Jahren
Seit Oktober 2024 gilt sie, doch viele Vermieter und Hausverwaltungen haben sie noch nicht auf dem Schirm: die verpflichtende Heizungsprüfung nach dem Gebäudeenergiegesetz. Wer eine Heizungsanlage betreibt, die 15 Jahre oder älter ist, muss handeln – sonst drohen bis zu 5.000 Euro Bußgeld. Gerade jetzt werden die ersten Fristen für Anlagen aus den Jahren 2010 und 2011 konkret.
EU-Gebäudeeffizienzrichtlinie (EPBD) 2026: Wegweisende Pflichten für Immobilieneigentümer und WEG-Verwaltung
Die EPBD Umsetzung 2026 markiert einen Wendepunkt für Immobilieneigentümer in Deutschland: Bis Mai 2026 muss die novellierte EU-Gebäudeeffizienzrichtlinie in nationales Recht umgesetzt werden. Mit strengen Sanierungspflichten für Nichtwohngebäude, neuen Anforderungen an Gebäudeautomation und erweiterten Solarpflichten stehen WEG-Verwaltungen und Eigentümer vor erheblichen Investitionen. hausverwalterscout.de hat für Sie recherchiert, welche konkreten Maßnahmen auf Sie zukommen, welche Fristen gelten und wie Sie sich rechtzeitig vorbereiten können, um kostspielige Sanierungszwänge zu vermeiden.
Mietobergrenzen 2026: Rechtssicher durch neue Regelungen für öffentlich geförderten Wohnraum
Zum 1. Januar 2026 treten bedeutende Änderungen bei den Mietobergrenzen für öffentlich geförderten Wohnraum in Kraft. Die Verwaltungs- und Instandhaltungspauschalen steigen um durchschnittlich 8,37 Prozent. Für Vermieter und Hausverwaltungen bedeutet dies eine Chance auf höhere Mieteinnahmen, aber auch neue rechtliche Pflichten. In diesem umfassenden Leitfaden erfahren Sie alles Wichtige zu den Mietobergrenzen 2026, den gesetzlichen Grundlagen und der rechtssicheren Umsetzung der Mietanpassung in Ihrer WEG-Verwaltung oder Mietverwaltung.
CO2-Preis 2026: Massive Mehrkosten für Vermieter, Mieter und Hausverwaltungen – So bereiten Sie sich vor
Ab 2026 steigt der CO2-Preis dramatisch auf 55 bis 65 Euro pro Tonne CO₂. Diese Erhöhung trifft Vermieter, Mieter und WEG-Verwaltungen gleichermaßen hart. Wer mit fossilen Brennstoffen heizt, muss mit erheblichen Mehrkosten rechnen. Gleichzeitig ergeben sich durch das Stufenmodell zur Kostenaufteilung komplexe Abrechnungspflichten. In diesem umfassenden Leitfaden erfahren Sie alles über die konkreten Kostenauswirkungen, gesetzliche Vorgaben und strategische Handlungsoptionen für 2026 und darüber hinaus.